Über uns

KeinerBleibtAllein entstand Weihnachten 2016 aus einem Tweet und einem Hashtag heraus mit dem Ziel Menschen die einsam sind miteinander zu verbinden. Das gelang so gut, dass 2017 Christian Fein, Initiator des Projektes KeinerBleibtAllein, versuchte Menschen direkt miteinander zu verbinden. Mit simpelsten Mitteln: Einer Nachricht an seinen Twitteraccount. 2017 machten dabei über 2700 Menschen mit. Im Jahre 2019 waren es über 63.000 Teilnahmen und mehr als 80.000 Nachrichtenkonversationen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Insgesamt 3500 Menschen die Weihnachten oder Silvester alleine gewesen wären, haben somit durch KeinerBleibtAllein im Laufe der Zeit Gesellschaft und sogar Freunde gefunden.

Christian Fein, Initiator des Projektes KeinerBleibtAllein

Das einfache Prinzip, ein niederschwelliges Angebot durch die bereits vorhandenen Kommunikationsmittel der sozialen Netzwerke zu nutzen, wurde 2017 auch auf Facebook und Instagram ausgeweitet. Zusätzlich fand 2017 auch die Facebookgruppe „Weihnachten nicht allein“ einzug in die KeinerBleibtAllein Familie. Hierdurch wurde den Facebooknutzern die Möglichkeit gegeben, auch eigenständig nach Weihnachtsfeiern zum Ende des Jahres zu suchen oder einen Platz anzubieten. Die Gruppe wurde gegründet und immer noch aktiv administriert von Heike Paulus.

Im Jahr 2021 wurden sämtliche medialen Inhalte für KeinerBleibtAllein erstmal selbst entworfen und umgesetzt. Neben einer Anpassung des Designs, wurde vor allen Dingen auch auf Zugänglichkeit und Interoperabilität ein Auge geworfen. Mit dem Jahr 2020 und der Einstellung der Vermittlung kurz vor Weihnachten, wurden natürlich auch entsprechende Erfahrungswerte gesammelt die in die Umsetzung des diesjährigen Vermittlungskonzeptes miteinfloßen. In der Praxis bedeutet dies: Nur noch eine Person die Gesellschaft sucht, wird einem Haushalt der Gesellschaft anbietet zugewiesen.

Auch in diesem Jahr ist es das Ziel des Projektes Einsamkeit durch die Vermittlung von Gesellschaft zu bekämpfen. Um vermeintliche gesellschaftliche Diskurse zu brechen und sich einander zu öffnen. Aber auch um den gesellschaftlichen solidarischen Zusammenhalt, den wir gemeinsam in der Pandemie jeder individuell durchlebten, zu fördern. Damit wir gemeinsam gegen die Einsamkeit bestehen können. Damit niemand alleine bleibt.